Renown – the Game oder der 1. Schritt in Richtung Selbstständigkeit

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Es war ganz schön ruhig hier, aber wir leben noch 😉 Der Hochzeitsvorbereitungsstress ist vorbei und es kehrt langsam wieder Ruhe in unseren Alltag ein.

Aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Hoffentlich.

Denn heute geht ein Herzensprojekt auf Kickstarter online: Renown -the Game

Es ist nicht mein Projekt, aber das meines Mannes und zwei guten Freunden und natürlich sehe ich es somit auch irgendwie als meines. Denn für meinen Mann und seine Freunde könnte dieses Projekt –  wenn es Erfolg hat und finanziert wird – der Schritt in die Selbstständigkeit sein und für unsere Familie somit auch der Schritt in mehr Freude am Arbeiten, mehr finanzielle Unabhängigkeit, mehr Unterstützung, mehr Lebensqualität.

Es wird euch allen klar sein, dass ich viele Dinge in meinem Leben, sei es die Pflege von Haylie, die Erziehung von Helena, den Haushalt, die Wäsche, das Kochen, das Einkaufen und all die anderen Bereiche des täglichen Lebens nicht mal so völlig alleine handeln kann. Nein – denn dazu müsste der Tag 40 Stunden haben und ich bräuchte wahrscheinlich eine Koffein-Dauer-Infusion um das irgendwie hinzubekommen, und Nein – ich bin nicht Wonderwoman und schaffe all das einfach so ohne Hilfe!

Meine größte Hilfe ist mein Mann – der wie einige vielleicht wissen – nur Teilzeit arbeiten geht, und die restliche Zeit, hier in unserer Familie „arbeitet“. Er hilft an jeder Ecke und überall wo ich Hilfe brauche – und das ist wirklich toll und macht unser Leben ein bisschen leichter. Die restliche freie Zeit verbringt er meist zeichnend vor seinem Grafiktablet und arbeitet an seinen Projekten. Sein wohl größter Traum ist es, mit seiner größten Leidenschaft – dem Zeichnen – beruflich erfolgreich zu werden, sein Hobby zum Beruf zu machen und mit den Einkünften daraus irgendwann in der Lage zu sein seine Familie ernähren zu können.

Und dieses Jahr, nur kurze Zeit nach unserer Verlobung, hatte er gemeinsam mit seinen Freunden Luk und Vid eine Idee die ihn und auch seine Partner einen Schritt näher ans Ziel bringen sollten.

Ein eigenes Kartenspiel zu entwickeln und als Kickstarter Projekt in die Weiten des Internets zu werfen – in der Hoffnung mit Hilfe von Crowdfunding eine Finanzierung der Produktion zu ermöglichen und damit den Grundstein der neuen Firma „Yodelgames“ zu legen.

Für ihr erstes Projekt haben sich die Drei ein etwas in Vergessenheit geratenes Kartenspiel vorgeknöpft und haben beschlossen es in neuem Gewand und mit ein paar kleinen Erweiterungen wieder fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Und so entstand Renown – the Game, vormalig bekannt als „Schnapsen“ 🙂

Upcycling mal anders sozusagen 🙂

Darf ich – ganz uneigennützig (*hüstel*) – vorstellen:

Renown – the Game

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Renown bringt das etwas in Vergessenheit geratene Stichspiel „Schnapsen“ – ein traditionelles österreichisches Wirtshauskartenspiel, bestehend aus doppeldeutschen Spielkarten in einem völlig neuen und verrückten Design und neuen Regeln sowie neuen Actionkarten die hinzugefügt wurden, zurück ins 21. Jahrhundert!Flyer Vorderseite.png

Bei Renown gibt es allerdings statt Farben vier verschiedene Rassen – Die Oger, Humfrogs, Goblins und Shiners – allesamt entworfen und gezeichnet von meinem Mann! – welche sich in Form von Stichen/Kämpfen bekriegen.

KS Races

Für Renown gibt es verschiedene Spielmodi – wie auch beim Schnapsen – durch die das Spiel nie langweilig wird und man dem Gegner immer wieder neu überraschen und aus der Reserve locken kann. Auch die Actionkarten können – gekonnt eingesetzt – dem Spiel eine völlig neue Richtung geben!

Ich selbst kannte Schnapsen nur flüchtig von früher – aber, wenn man sich die Regeln oder die Tutorial Videos ansieht ist man schnell drinnen und dann macht es richtig Spaß! Vor allem die Actionkarten haben es in sich und bringen viel Abwechslung in das Spiel.

Ab heute könnt ihr das Kickstarter Projekt meines Mannes und seinen Freunden – also das Team von Yodelgames – unterstützen und ihnen so dabei helfen, dass Renown wirklich produziert wird und auf den Markt kommt! Ihr habt dafür mehrere Möglichkeiten und könnt euch euer eigenes Exemplar auch gleich vorbestellen!

Zum Projekt gehts hier lang!

Wir würden uns riesig freuen, wenn das Ziel erreicht wird und Renown – the Game wirklich in Produktion geht – aber so oder so haben Stefan, Luk und Vid da etwas ganz tolles auf die Beine gestellt und ich bin richtig stolz auf die Drei!

Vor allem natürlich auf meinen kreativen Mann der mit ganz viel Herzblut und in Stunden, Tage, ach Wochen, Blödsinn Monatelanger Arbeit seine Ideen und Vorstellungen der Rassen und ihrer Charaktere zu Papier gebracht hat!

Liebes Yodelgames Team, Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein – und ich wünsche euch ganz viel Erfolg mit Renown – the Game und allen darauffolgenden Spielen und Projekten!!

Comic Con Austria @ Design Center Linz

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Ich war bei der diesjährigen Comic Con Austria im Design Center Linz und dachte mir ich verfasse ein kurzes Fazit für die Geeks unter euch 🙂

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Darth Vader überträgt die Macht auf meinen Bauchzwerg 🙂

Eigentlich wollte ich diesen Bericht ja schon am Wochenende schreiben, doch dann hat es mich doch erwischt und ich lag mit einer Erkältung im Bett.

Die Comic Con kam nun auch nach Oberösterreich und ich war zum ersten Mal mit dabei! In einer der modernsten und zweckmäßigsten Locations Österreichs, fand vom 19.-20. März 2016 die erste Comic Con Austria statt. Im Programm ließ sich viel Interessantes finden wie zum Beispiel viele Comic Zeichner und Künstler, Verkaufsstände, Cosplay Workshops und Bewerb, einem Star Wars Fanclub, Brettspiele, Stargäste und vieles mehr.

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Eva mit Dead Pool 🙂

Wir waren nur am Vormittag des Samstags vor Ort, somit fällt mein Bericht eher knapp aus. Über die Workshops etc kann ich nicht viel sagen, da die Zeit keine Teilnahme in einem dieser zuließ – leider.

Also zu den Punkten die ich trotz des eher kurzen Besuchs bewerten kann:

Mein Gesamteindruck der Comic Con

Grundsätzlich wirkte die Comic Con als gut durchdachtes Event mit vielen verschiedenen Attraktionen, doch schon bei unserer Ankunft im Design Center stand eines fest: Die Organisation des Eingangs war definitiv nix. Wir dachten uns um nicht lange anstehen zu müssen wir kaufen die Tickets online im Vorverkauf. Guter Plan – aber denkste! Weit gefehlt! Es wäre besser gewesen keine Tickets im Vorverkauf zu kaufen, denn die Schlange war ewig! Wir standen eine geschlagene dreiviertel Stunde an um unsere Vorverkaufstickets herzuzeigen und ein Eintrittsband zu bekommen. Worum die Schlange für die Tageskasse kaum vorhanden war. Hätten wir also gewusst, dass wir uns für nur einen Euro mehr eine dreiviertel Stunde Wartezeit ersparen würden, hätten wir die Tickets bestimmt erst dort gekauft!

Hätten die Veranstalter mehrere Kassen geöffnet, und den Raum dafür besser aufgeteilt, so hätte man diese Wartezeit vermutlich um einiges verkürzen können.

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Die besagte Schlange

Auch die Aufteilung in der Halle war meines Erachtens nicht optimal. Durch die nicht räumliche Trennung, also nach oben hin alles offen und nur durch Banner und dergleichen getrennte „Kojen“ verlor sich alles ein bisschen. Der Lärm der vielen Besucher nahm überhand. Auch die Platzaufteilung war zu eng. Überall bildeten sich „Staus“ und man kam fast nur mehr in einer zombieartigen Schlurfbewegung vorwärts. Dadurch wurde es aber auch fast unmöglich in Ruhe die einzelnen Kojen, mit Verkaufs und Messeständen, sowie der ausstellenden Künstler zu besuchen. Man war im Zombieschlurfstrom gefangen und war mehr oder weniger gezwungen seinen Weg weiter schlurfend fortzusetzen. Die Menschenmengen wirkten nochmal mehr da es keinerlei räumliche Unterteilungen gab, durch ordentliche Trennwände. Da sage ich: Mal lieber ein paar Euros mehr investieren und ordentliche hohe Trennwände aufzustellen und mehr Platz für die einzelnen Kojen bzw. die Wege dazwischen bereitzustellen.

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Star Wars Fanclub

Was ich sehr gut fand war, dass es ein Café Ecke gab mit Tischen und Stühlen, richtigen Lounges um zwischendurch auch mal ein bisschen verschnaufen zu können. Leider war diese gemütliche Ecke wohl zu klein, da man keinen freien Tisch ergattern konnte. So waren wir gezwungen ins Restaurant außerhalb zu gehen, was sich allerding dann als großer Vorteil herausstellte, da dieses fast leer war und wir etwas später dort dann auch noch den Stargast Tom Wlaschiha alias Jaqen H’ghar aus der Serie Game of Thrones höchstpersönlich trafen und dieses gelungene Foto machen konnten 🙂

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Eva im Glück mit Tom Wlaschiha

Auch das Essensangebot war durch Zwei Verkaufsstände mit warmen und kalten Speisen sowie Getränken gegeben! Ein großes Plus dafür!

Was ich persönlich mir von den Veranstaltern eventuell wünschen würde, wäre auch ein Rahmenprogramm für Kinder oder zumindest kinderfreundliche Verkaufstische. Comics begeistern Groß und Klein, und ich denke da man auch einige Kinder dort gesehen hat, dass es auch genug begeisterte Eltern gibt die dieses Event gerne als Familie mit ihren Kindern besuchen würden, wenn es ein bisschen mehr Möglichkeiten für Kinder gäbe, allgemein das Event kinderfreundlicher wäre.

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Mein Gesamtfazit lautet also:

Sehr cool fand ich:

  • Die ausgestellten Fahrzeuge
  • Cosplay Bewerb und die Tatsache, dass viele verkleidet kamen
  • Die Verpflegung
  • Die Stände der Künstler
  • Game of Thrones Cast: Tom Wlaschiha
  • Die Besucher der Comic Con
  • Fotobox und 3D Drucker an einem der Stände
  • günstiger Eintritt
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Delorean aus Zurück in die Zukunft

Nicht so toll fand ich:

  • Wenig Familienfreundlich – nicht wirklich für Kinder geeignet
  • Kein Game of Thrones Fanclub oder Merchandise-Tisch obwohl sogar ein Schauspieler der Serie der Stargast war
  • Die Organisation der Kassen – lange Wartezeit
  • Aufteilung der Halle
  • Keine oder zu niedrige Trennwände der Kojen
  • Zuwenig Sitzmöglichkeiten
  • Keine hochkarätigen Stargäste bis auf Tom Wlaschiha
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Das Batmobil und Batman ohne Kopf im Hintergrund 🙂

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Das bin ich! Verheiratete Mama von zwei Mädels, aus Oberösterreich, durch und durch Chaotin, Weltverbesserin, Träumerin und noch vieles mehr, namens Eva. Meine große Tochter Haylie litt am seltenen Tay-Sachs Syndrom und hätte eigentlich nur ca. 3 Jahre alt werden "dürfen", doch sie war eine Superheldin und kämpfte fast 8 Jahre gegen diese Krankheit! Hier lest ihr über unser Leben mit einer tödlichen Krankheit, wie wir mit der Trauer umgehen, aber auch allerhand aus unserem ganz normalen Mami-Wahnsinn!
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